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KAHO verfällt in den Winterschlaf

16.12.2022

Wir blicken freudig zurück auf vier Wochenenden KAHO Interim 2022 im Bühnenturm des KAHO. Raum für Kultur und auf vier Tage in den Straßen von Schöneweide: knapp 750 Gäste kamen zu den beiden Premieren der Kiez-Bühne von Meret Kiderlen, zum Tag des offenen Denkmals und zur Langen Nacht der Bilder mit der Wiederaufnahme des Audiowalks von hannsjana und der Videoinstallation von Sonya Schönberger. Wir danken allen Beteiligten ganz herzlich und freuen uns, dass das Programm so gut angekommen ist!

Was haben wir in diesem Jahr gelernt?

Karlshorst liegt für viele Berliner:innen immer noch am Rande der Stadt und ist zugleich ein sehr lebendiges und unaufhaltsam wachsendes Zentrum. Das Gebäude des KAHO, seine Geschichte und sein Standort bieten viel Stoff für das zukünftige Programm, und es gibt eine Menge interessiertes Publikum rundherum, das nur erreicht werden muss. Wir konnten mit den Mitteln der Kunst Fragen, Ärger und Begeisterung auslösen sowie engagierte Beteiligung ermöglichen. All das bietet in unseren Augen eine gute Grundlage für die spätere Aufnahme eines regulären Veranstaltungsbetriebs.

Ab sofort verfällt das KAHO in den Winterschlaf, aus dem es bis 2025 nicht wieder erwachen wird. In dieser Zeit findet der Umbau von der ehemaligen Großbühne zum multifunktionalen Veranstaltungsort statt. Da die Sanierung vor allem das Innere des Gebäudeensembles betrifft, werden wir uns bemühen, Einblicke in den Prozess zu gewähren.

Und während wir das Bauvorhaben koordinieren und am Betriebskonzept arbeiten, wird unser Programm in 2023/24 auf die Reise in den Bezirk gehen. Alle weiteren Infos finden sich beizeiten auf der KAHO-Website sowie im Newsletter der Stiftung Stadtkultur, in dem wir auch über unsere anderen Projekte informieren.