Ein Wohnprojekt vom SOZIALWERK des dfb e.V.

UNDINE

Seit Mitte der 1990er-Jahre gibt es in der Hagenstraße in Berlin-Lichtenberg das soziale Wohnprojekt UNDINE vom SOZIALWERK des Demokratischen Frauenbundes e.V. Das Haus ist temporärer Wohnort für in soziale Not geratene und von Obdachlosigkeit bedrohte oder betroffene Menschen. Fast 50 Wohnungen stellt das SOZIALWERK hier zur Verfügung, mit allem, was notwendig ist. Über das reine Wohnen hinaus bietet das SOZIALWERK vor Ort aber auch eine sozialpädagogische Betreuung und Beratung an und unterstützt seine Bewohner*innen bei der Haushaltsführung, der Neuordnung ihrer Finanzen, der Integration ins Erwerbsleben, der Suche nach einer dauerhaften Wohnung und vielem mehr.

UNDINE ist ein offenes Haus. Im Erdgeschoss laden der Kieztreff UNDINE und der Frauentreff Alt-Lichtenberg die Bewohner*innen des Hauses und die Bürger*innen aus dem Stadtteil zu gemeinsamen Aktivitäten und Veranstaltungen ein; zahlreiche Beratungsangebote können wahrgenommen werden. Dies schafft ein Stück Normalität, holt die Menschen aus ihrer Isolation, unterstützt und entwickelt vielfältige Nachbarschaftsaktivitäten und ist von großer Bedeutung für das Gemeinwohl.

Die Immobilie gehört der Stiftung Stadtkultur. Sie wurde von der HOWOGE in das Vermögen der Stiftung eingebracht mit dem Ziel, das Objekt dauerhaft für soziale Zwecke bereitzustellen. Die Stiftung ist froh, dieses Wohnprojekt langfristig unterstützen zu können, damit Menschen in einer außerordentlichen Notsituation weiterhin die Hilfe erfahren, die sie so dringend benötigen.

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