STADTWERKSTATT

DAS THEATER KARLSHORST AM TAG DES OFFENEN DENKMALS

Am 08. September öffnete die Stiftung Stadtkultur im Rahmen des Tag des offenen Denkmals das Theater Karlshorst. Unter dem Titel Aus- und Einklang: Ein Hauch von Zukunft” wurden der Vorplatz und der Bühnenturm des Theaters musikalisch bespielt.

Nicht nur wird das Theater 2019 70 Jahre alt, auch wird aktuell in einem Revitalisierungsprozess über zukünftige Nutzungen nachgedacht. Das Programm nahm diesen Faden auf, erinnerte an das Theater als ehemalige Russenoper” und schaute mit einem musikalisch-experimentellen Programm in die Zukunft. Von 14.00 bis 18.00 Uhr bestand auf dem Theatervorplatz die Möglichkeit, das 70-jährige Jubiläum des Theaters Karlshorst, in Anlehnung an die langjährigen Nutzer*innen des Gebäudes, mit bekannten russischen Liedern und Tänzen zu begehen. Zu jeder halben Stunde bot sich im Bühnenturm des Theaters Karlshorst für eine begrenzte Anzahl an Besucher*innen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. In Kooperation mit der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg wurde hier ein musikalisches Programm geboten.

Aus- und Einklang: Ein Hauch von Zukunft

08. September 2019, 14.00 – 18.00 Uhr, Theater Karlshorst

 

Programm Vorplatz

Auf dem Vorplatz spielte das Trio „Shuriaki“ mitreißenden Folk aus Russland und Osteuropa: Das Repertoire des Trios umfasst traditionelle Songs und Klassiker aus Osteuropa, denen die Musiker*innen ihre einzigartige, unverwechselbare Couleur verleihen – stimmgewaltig, fingerfertig und mitreißend. Die Musik ist mal feurig und leidenschaftlich, dann wieder wehmütig und zart. Manchmal beginnen die Stücke zögernd und verhalten, bis sie in ein temperamentvolles und rasantes Finale übergehen. Zum Programm des Trios gehören neben Liedern auch Instrumentalstücke, die das Publikum immer wieder begeistern. Shuriaki sind:

  • Ulrike Quast (D): Gesang, Violine
  • Dmitrij Kolosov (RU): Bajan (Knopfakkordeon), Gitarre, Gesang
  • Darek Kirilov (BG): Gitarre, Gesang

 

Programm Bühnenturm

Die Räumlichkeiten atmen Historie und wenn man als Künstler*in den Saal betritt, kann man sich nichts Schöneres vorstellen, als diese Bretter, die einst die Welt bedeuteten, musikalisch und gesamtkünstlerisch wiederzubeleben. Der Raum wurde beim Tag des offenen Denkmals spielerisch erkundet und es wurden bewusst Andeutungen auf die zukünftige Richtung eines musikalischen Programms im Theater gemacht. Im Bühnenturm spielten

  • Lando Schwarze: Klavier
  • Ithay Khen: Solocellist
  • Till Schwabenbauer: Dirigent an der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg, Klarinette und Bassklarinette

 

Eine Veranstaltung der Stiftung Stadtkultur, organisiert von Mario Rietz in Zusammenarbeit mit der Stiftung Stadtkultur.

Wir machen darauf aufmerksam, dass bei Veranstaltungen der Stiftung Stadtkultur Film- und Fotoaufnahmen gemacht werden.