Cyber-Mobbing, Kinderrechte, Klimawandel: 15.000 Schüler nutzen Angebote der „Kinderuni unterwegs“

Begrüßung des 15.000sten Kindes durch Bezirksbürgermeister Michael Grunst am 25. Februar 2019 in der Anna-Seghers-Bibliothek

Cyber-Mobbing, Kinderrechte und Klimawandel – das sind nur drei der insgesamt 52 Vorlesungen, die die „Kinderuni unterwegs“ kostenlos anbietet. Fast 60 Schulen haben bereits an dem Programm teilgenommen – am 25. Februar 2019 begrüßt Bezirksbürgermeister Michael Grunst das 15.000ste Kind.

„Unser Angebot wird ständig erweitert und stößt auf riesiges Interesse. Dabei ist es uns wichtig, die Schulen auch bei der Vermittlung sensibler Themen zu unterstützen, die Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag beschäftigen“, sagt Annette Bäßler vom sowieso Pressebüro, das die Veranstaltungsreihe koordiniert. „Besonders nachgefragt sind unsere Vorlesungen zum Thema Mobbing sowie zum Umgang mit neuen Medien.“

Die „KUL unterwegs“ richtet sich an Schulen in Lichtenberg, Buch und Treptow- Köpenick (in Teilen). Neben den Vorlesungen stehen 14 Workshops und fünf Exkursionen für Kinder der Klassenstufen drei bis acht zur Auswahl. Professoren und andere Experten berichten den Schülern in verständlichen Vorlesungen aus den verschiedensten Fachgebieten. Schulen können das Angebot direkt oder beim Kooperationspartner, der Anna-Seghers-Bibliothek am Prerower Platz, buchen.

Das kostenlose Bildungsprogramm „KUL unterwegs“ wurde im Herbst 2012 von der HOWOGE als Ergänzung zur KinderUni Lichtenberg (KUL) ins Leben gerufen und wird seit 2018 von der Stiftung Stadtkultur, die 2018 von der HOWOGE gegründet wurde, getragen. „KUL unterwegs zeigt, das Lernen Spaß machen kann und auch vermeintlich trockene Themen spannend, anschaulich und kindgerecht aufbereitet werden können“, so Michael Wagner, Vorstand der Stiftung Stadtkultur. „Die jährlich steigenden Teilnehmerzahlen sind ein Beweis dafür, dass wir hiermit einen wichtigen Bildungsbeitrag leisten.“

15.000stes Kind von Bezirksbürgermeister Michael Grunst begrüßt

Am 25. Februar 2019 wird im Beisein von Bezirksbürgermeister Michael Grunst das 15.000ste Kind begrüßt, das an einer Veranstaltung der „KUL unterwegs“ teilnimmt. Michael Grunst (Die Linke) zeigte sich beeindruckt und dankbar: „Die Themen der Kinderuni unterwegs könnten nicht aktueller sein. Ich bin den Trägern sehr dankbar für dieses professionelle Bildungsangebot an Kinder und Jugendliche in unserem Bezirk. In die Bildung der Jüngsten zu investieren, ist gleichzeitig die beste Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft.“
24 Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse der Obersee-Schule werden gemeinsam mit MINT-Referentin Jutta Giani an Forscherstationen erproben wie unter anderem das Rückstoßprinzip von Raketen funktioniert, Heißluftballons schweben und Luftballons in Duftballons verwandelt werden können.

Zur KUL unterwegs möchten wir Sie herzlich einladen! Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine kurze Rückmeldung unter presse@howoge.de.

Zeit

Montag, 25. Februar 2019 / 10.30 Uhr bis 12.20 Uhr (10.40 Uhr Fototermin mit Kindern und Gästen)

Ort

Anna-Seghers Bibliothek, Konferenzraum, Prerower Platz 2, 13051 Berlin

Redner

Michael Grunst, Bezirksbürgermeister Lichtenberg Michael Wagner, Vorstand der Stiftung Stadtkultur

Über die Stiftung Stadtkultur

Mit der Gründung der Stiftung Stadtkultur im April 2018 hat die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH eine neue Stimme im deutschlandweiten Diskurs über Stadtentwicklung etabliert. In ihrem Engagement für eine gemischte Stadt verbindet die Stiftung Stadtkultur in ihren Projekten Kultur und Soziales mit städtischen Zielen und leistet so einen Beitrag zur Stärkung des Gemeinwesens in Berlin. Durch die Arbeit der Stiftung Stadtkultur soll insbesondere der nachbarschaftliche Zusammenhalt und das Miteinander der Generationen gestärkt sowie die Qualität des Zusammenlebens von Menschen mit vielfältigen kulturellen und sozialen Hintergründen verbessert werden. Um die Menschen direkt in ihren Lebenswelten zu erreichen, ist die Stiftung mit ihren Projekten in den Stadtquartieren unterwegs.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Sabine Pentrop Pressesprecherin
Telefon 030 5464-2420
Telefax 030 5464-2421
sabine.pentrop@howoge.de

Annemarie Rosenfeld
Stellv. Pressesprecherin
Telefon 030 5464-2492
Telefax 030 5464-2493
annemarie.rosenfeld@howoge.de
www.howoge.de

HOWOGE gründet gemeinnützige „Stiftung Stadtkultur“ / Revitalisierung des Theaters Karlshorst

Mit dem Anspruch, die Stadt gemeinsam mit verschiedenen Akteuren zu gestalten, hat die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH die Stiftung Stadtkultur ins Leben gerufen. Mit den drei Säulen: Soziales und Bildung, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Baukultur bündelt die Stiftung Themen, die für eine langfristige Stadtentwicklung in Einklang gebracht werden müssen. „Auftrag der Stiftung ist es, einen weiteren Beitrag der HOWOGE zur Stärkung des Gemeinwesens zu leisten. Zudem soll die Übertragung ausgewählter Immobilien deren dauerhafte soziale und kulturelle Nutzung sichern“, so HOWOGE- Geschäftsführerin Stefanie Frensch. „Das bekannteste Beispiel ist das Theater Karlshorst. Unterstützt von Anwohnern, Kulturinteressierten und Politik soll für die Immobilie ein neues Nutzungskonzept entwickelt werden.“

Aufbau Stiftung Stadtkultur

Vorstand der Stiftung Stadtkultur ist der ehemalige Prokurist und langjährige Leiter des HOWOGE-Bestandsmanagements, Michael Wagner. Neben dem Vorstand bildet der Stiftungsrat das zweite satzungsmäßige Organ der Stiftung. Dessen Vorsitz führt HOWOGE-Geschäftsführerin Stefanie Frensch, stellvertretender Vorsitzender ist Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Berlin. Das Stiftungsvermögen besteht zunächst aus drei Immobilien, die aus dem HOWOGE-Bestand eingebracht wurden. „Wir sichern damit bewusst den sozialen Zweck der Immobilien, was einer klassischen Wohnungsvermietung nur indirekt entspricht, für eine Stadt wie Berlin aber nachhaltig und langfristig von wesentlicher Bedeutung ist“, sagt Michael Wagner. Bei den Immobilien handelt es sich um die Hagenstraße 57 in Lichtenberg (genutzt vom Wohnprojekt Undine für obdachlose oder von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen), die Pfarrstraße 119 (genutzt vom Verein KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not e.V.), die Treskowallee Treskowallee 109/111 sowie das Theater Karlshorst in der Stolzenfelsstraße.

Stadtwerkstätten

Aktionsebene des Stiftungskonzepts sind die „Stadtwerkstätten“ – Orte, an denen sich Menschen begegnen, austauschen und gemeinsam etwas gestalten können. Unter dem Motto „Zeit teilen. Zusammen tun.“ wollen die Stadtwerkstätten Dialoge anstoßen, Ideen entwickeln und mit verschiedensten Aktionen einen Beitrag zum Erhalt lebenswerter Wohnquartiere leisten. Dabei werden Erdgeschossflächen und Gewerbeeinheiten, aber auch öffentliche Räume gezielt bespielt und für gesellschaftliche Zwecke oder kulturelle Aktionen zur Verfügung gestellt. Stadtwerkstätten können aber auch Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen sein, die sich in Workshops und Seminaren mit kreativen architektonischen und städtebaulichen Ideen auseinandersetzen.

Bereits etablierte Projekte der HOWOGE wie die Kunst- und Bildungsinitiative Lichtenberg Open ART (LOA Berlin) sowie die KinderUni Lichtenberg werden dabei in die Stiftungsarbeit integriert. Als „große Stadtwerkstatt“ startet der Dialog zum Theater Karlshorst.

Theater Karlshorst

Die wohl bekannteste Immobilie im Vermögen der Stiftung Stadtkultur ist das Theater Karlshorst, das sich seit vielen Jahren im Dornröschenschlaf befindet und nun revitalisiert werden soll. Ab Sommer 2018 startet ein fortlaufender Werkstattprozess mit Unterstützung von Partnern aus Nachbarschaft, Politik, Kultur- und Architekturszene. Ziel ist es, das Gebäude als multifunktionalen und belebten Ort zu entwickeln. Die erste Stadtwerkstatt findet am 12. September 2018 auf dem Johannes-Fest-Platz statt. Von 14 bis 18 Uhr erhalten Nachbarn und Interessierte die Möglichkeit zu diskutieren, wofür Karlshorst neue Räume benötigt.

Zum Tag des offenen Denkmals (09.09.2018) öffnet das Theater Karlshorst erstmalig wieder seine Türen für die Öffentlichkeit. Professor Hannes Brunner und Studierende der weißensee kunsthochschule berlin realisieren eine eintägige Inszenierung im Bühnenturm unter dem Titel „We are all Cyborgs now“. Über mehrere Monate hinweg haben die Beteiligten das Gebäude erkundet und sich mit den vorhandenen Produktionsmaterialen sowie mit der Geschichte des Hauses auseinandergesetzt. Weitere Infos unter http://www.stiftung- stadtkultur.de/project/das-theater-karlshorst-am-tag-des-offenen-denkmals.

Über die HOWOGE

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist das leistungsstärkste kommunale Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 60.000 Wohnungen gehört das Unternehmen zu den zehn größten Vermietern deutschlandweit. Bis 2026 will die HOWOGE ihr Wohnungsportfolio durch Zukauf und Neubau insgesamt auf rund 75.000 Wohnungen erweitern.

„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“

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